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Ausweg

Es lockte enger Nebenweg

mich einst ins Labyrinth,

dass mit dem Irrwald bloß

jetzt Blütezeit beginnt.

 

Obgleich befriedigt von

der Hindernisse Schwere,

erkenne weit in Ferne ich

den Unmensch, ich verehre,

 

und denk nach mit Bemühen,

bedrohend gierig preist

das auf mich werfend Bild,

mein wirr-perfider Geist,

 

mit finst´rem Ausdruck an:

„Wer sich im Geist verirrt,

wer unaufhörlich wieder

Gefühl still in ihm wirrt,

 

erwünsche strikte Hilfe.“

Da stimm´ ich schleunig zu,

dank Poesie wird möglich,

dass Rat dann lieferst du!

 

Erspähst du einen Ausweg?

Dann weise mich strikt hin.

Ich werd´s dir ewig danken,

wenn ich befreit bald bin.

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